Trinkgeld in New York - Wie "Tip" in USA funktioniert – Mein Trip nach New York
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Trinkgeld in New York - Wie "Tip" in USA funktioniert

Andere Länder, andere Sitten - Wenn ihr eine Rechnung im Restaurant oder irgendeinem anderen Dienstleistungsbereich bezahlt, dann ist es in den Vereinigten Staaten üblich Trinkgeld für den Service in Höhe von 15-20% der Gesamtrechnung zu hinterlassen. Für viele ist die Trinkgeld-Kultur in New York und den USA verwirrend, daher habe ich unterhalb für euch alles zum Thema "Tipps" und "Gratuities", wie man in Amerika sagt, zusammengestellt.



Hier sind einige der Dienstleister, die euch am hälufigsten Begegen werden, denen man üblicherweise ein Trinkgeld reicht:

  • Taxi: Ihr werdet auf dem Bildschirm drei vorschläge sehen 15% - 20% - 25%. Ich persönlich gebe gewöhnlich 20% in der Stadt, wenn ihr vom Flughafen kommt wird euch 20%, auf Grund des Betrages (+/- $60) viel erscheinen, in dem Falle würde zu 15% Trinkgeld raten.
  • Starbucks und Cafe: Alles war ihr zum Mitnehmen bekommt ist gewöhnlich nicht Trinkgeld pflichtig, dort gibt man eher selten Trinkgeld.
  • Geschäft: Man gibt hier nie Trinkgeld egal ob edel Boutique oder Tante Emma Laden.
  • Restaurant: 20% der gesamten Rechnung für guten Service sind üblich, mehr für außergewöhnlichen Service. Ich als ehemaliger Kellner weiß wie sehr diese Menschen vom Trinkgeld abhängig sind, die so erfrischend freundlich sind, auch wenn sie einen schlechten Tag, wie wir alle, haben können. Achtung: Prüft die Rechnung und schaut, ob das Trinkgeld bereits enthalten ist, auf der Rechnung wird "Tip included" sehen. Häuig der Fall in Restaurnts wo Touristen die meisten Besucher ausmachen, in Miami, South Beach, haben über 90% der Restaurants das Trinkgeld bereits enthalten.
  • Bar und Lounge: 20% sind gewöhnlich für Baarkeeper, unter uns New Yorkern ist es viel gängiger, dass wir $1 Schein für billigere Drinks wie Bier und $2 für Cocktails in Cash auf dem Tresen pro Drink liegen lassen.  
  • Zimmerservice: 15% der gesamten Rechnung, aber überprüft, ob es nicht bereits in der Rechnung enthalten ist.
  • Concierge: Je nach Laune, ich persönlich gebe $1- $5 für nützliche Informationen oder Hilfe, allerdings nicht jedes Mal, hier ist ein Tip mehr freiwillig als erwartet.
  • Hotelpagen oder Portier: Üblich sind $2 - $5 je nach Anzahl der Taschen.
  • Zimmermädchen: $2 bis $4 per Nacht, eine Woche in NYC Hotel sind $10 - $15 Trinkgeld üblich.
  • Tour Guide: Unsere Reiseleiter bekommen eine Angemessene Bezahlung, da ich selbst als Tour Guide lange Tätig war und ab und an heute immer noch bin, weiß ich wie erleichternd es ist zu wissen nicht vom Trinkgeld abhängig sein zu müssen. Wie wir alle, freuen sich auch unsere Guides, über eine kleine aufmerksamkeit.

MEIN TIPP

Habt immer $10 bis $15 in kleinen Scheinen in euer Hosentasche für Trinkgeld und andre schnelle Transaktionen auf der Straße wie eine Flasche Wasser, die Straßenverkäufer im Vorbeigehen für $1 anbieten. Manchmal werden euch Straßenkünstler und Bettler das Herz brechen und es ist schönen ihnen manchmal eine kleine Aufmerksamkeit zu reichen.


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Das Trinkgeld in den USA ist nicht nur unter Touristen umschtritten, Politik, Medien und Restaurantbesitzer diskutieren nun über eine radikale Lösung der Trinkgeld-Misere.

Im Juni entschied ein Gericht in New York, dass die "Baristas" der Kaffeehaus-Kette Starbucks das Trinkgeld, das sie am Tag über in einem Plastikbecher sammeln, abends mit ihrem Schichtführer teilen müssen, nicht jedoch mit dem Filialleiter.

Der Staat New York erließ vor zwei Jahren eine umfangreiche Verordnung zum Trinkgeld. Das Trinkgeld der Bedienungen eines Restaurants darf geteilt werden. Sogar Manager dürfen sich aus dem Gesammelten bedienen, wenn sie die Gäste schriftlich von dieser Praxis informieren. Restaurantbesitzer müssen Mitarbeitern, die Trinkgeld bekommen, weniger als den gesetzlichen Mindestlohn von 9,70 Dollar pro Stunde zahlen - abhängig von der Arbeitszeit des Kellners.

Nicht verwunderlich, dass Amerika über das Trinkgeld diskutiert und ob dies noch sinnvoll ist. Viele schlagen vor die Kellner besser zu bezahlen und das Trinkgeld abzuschaffen. Mitarbeiter und Restaurantbesucher hätten Besseres verdient. Ein Sushi-Lokal in Manhattan geht mit gutem Beispiel voran, wo der Eigentümer kürzlich Löhne und Preise kräftig erhöht und danach erklärte: "Unsere Mitarbeiter werden komplett durch ihr Gehalt entlohnt. Trinkgeld wird daher nicht akzeptiert."



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